Primer & Makeup Base Teil 1

Mein letzter Artikel zu Foundation & Co. liegt nun 8 Monate zurück. Da ich unglaublich gerne über alles rund um das Thema Beauty schreibe, wurde es langsam wieder Zeit meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Ein Thema, dass ich bereits lange ins Auge gefasst habe: Primer & Bases. Nicht nur High End Marken vertreiben unzählige Produkte, auch in der Drogerie ist mittlerweile eine stattliche Auswahl an Primern und Bases anzutreffen. Die Verwendung von Primern bedeutet jedoch ein zusätzlicher Schritt in der Makeup Routine und somit auch mehr Zeitaufwand. Doch lohnt sich der Aufwand? Hier ein kurzes Resümee meinerseits.

Ein Primer ist eine Grundierung, die unter die Foundation bzw. das eigentliche Makeup kommt. Aufgetragen wird das Produkt nach der Gesichtspflege. Primer bestehen generell aus Silikonen. Das Produkt legt sich wie ein dünner Film auf die Haut. So wirkt die Haut geglättet und sorgt dafür, dass die Foundation nicht sofort absorbiert wird. Damit hält das Makeup länger.

Das Sortiment ist mittlerweile sehr breit gefächert. So gibt es heute Primer mit unterschiedlichen Wirkungsweisen: porenverfeinernd, mattierend, extra feuchtigkeitsspendend oder lichtreflektierend. Zudem gibt es unzählige Primer mit Farbpigmenten (grün, lila, gelb, rosa, pfirsich) zum Ausgleich des Teints/Hauttons.  Über die Jahre hinweg habe ich alle Varianten ausprobiert mit recht unterschiedlichen Ergebnissen.

Ausschlaggebend für die Auswahl ist der individuelle Hauttyp. Wie schon so oft beschrieben, habe ich eine empfindliche Mischhaut mit äußert trockenen Partien. Ich neige zu Rötungen und verfüge über vergrößerte Poren. Da ich schon über 30 bin, bevorzuge ich ein natürliches und glowy Finish, das die Haut frisch wirken lässt und kleinere Fältchen glättet. Wenn ihr mehr über Foundation Finishes erfahren wollt, dann lest den folgenden Artikel Der perfekte Teint Teil 1: Auswahl der Foundation.

Benefit the POREfessional, thisworks in transit camera close-up, Inglot Mattyfying
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Porenverfeinernd/Mattierend

Mattierende Primer waren die ersten Primer, die es vor einigen Jahren in den einschlägigen Parfümerien und Drogerien geschafft haben. Empfohlen werden diese Art von Primer für all jene mit fettiger Haut oder einer Mischhaut, mit stark glänzender T-Zone. So verhindert ein mattierender Primer, dass nach wenigen Stunden die Foundation aufgrund der Sebumproduktion verrutscht oder abgetragen wird.

Auch wenn ich den Auftrag von mattierenden Primer nur auf meine T-Zone beschränke, bin ich kein allzu großer Fan. Dies liegt allem daran, dass mattierende Primer einen sehr hohen und recht spürbaren Silikonanteil haben. Das minimiert zwar optisch Fältchen und glättet die Haut, jedoch habe ich immer das Gefühl, dass das Produkt auf der Haut sitzt und sich nicht mit der Haut oder der Foundation verbindet.  Dadurch wird der Auftrag des Makeups uneben und wirkt eher maskenhaft. Dasselbe gilt für porenverfeinernde Primer. Auch wenn ich das Produkt mit den Fingern einklopfe, erreiche ich bei mir persönlich nicht den gewünschten Effekt und auch hier werde ich das Gefühl nicht los, dass ich eine Maske trage. Von weitem mag meine Haut zwar ebenmäßiger erscheinen, wenn ich jedoch einen Blick in den Spiegel werfe, sehe ich meist aus, als ob ich mein Gesicht in Mehl gebadet hätte. Selbst die Nutzung eines feuchtigkeitsspendendes Makeup Fixingspray hilft wenig diesen „Cakey Effekt“ zu minimieren.

Auch wenn viele auf mattierende oder porenverfeinernde Primer schwören, kann ich mich dem leider nicht anschließen. Für all jene, die eher einen dewy oder glowy Look bevorzugen, rate ich die Nutzung solcher Primer ab. Um meine Poren zu minimieren nutze ich 1x wöchentlich eine porenverfeinernde Maske. Zudem teste ich im Moment Toner mit Glykolsäure  und werde nach einem Langzeit Test gerne auf anbou.de darüber berichten.

Najat

Gründerin anbou

Auch ich zähle zu den Frauen, die ihr ganzes Leben dem Irrglauben unterlag nur mit Kleidergröße 36/38 ist das Leben schön und quälte mich so von einer Lifestyle-Diät zur nächsten. Die Farbe schwarz und kaum figurbetonte Stücke dominierten meinen Kleiderschrank. Mit Ende zwanzig erkannte ich, dass nicht die Kleidergröße meine Zufriedenheit bestimmt, sondern ich selbst. Ich liebe Fashion, ausgiebige Shoppingtouren und meine Beautysammlung lässt meine Freunde jedes Mal staunen. Ich will Farbe in meinem Leben und die Dinge ausprobieren, die mir Freude bereiten. Anbou soll mich auf diese Reise begleiten und Frauen ermutigen diesen Weg mit mir gemeinsam zu gehen. Schreibt mir unter bouamoud@anbou.de.

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